Obersekundaner erfolgreich
Freestyle-Physics“-Schülerwettbewerb

Es ist Dienstag, der 6.7.2010. Gemeinsam mit Physik-Lehrer Herrn Dr. Kattelans treffen Tobias Aymanns, Max Wilmsen und Felix Wolters letzte Vorkehrungen für die heutige Teilnahme an der Endrunde des Schülerwettbewerbs „Freestyle-Physics“. Im Rahmen der Aufgabenstellung wurde von dem Team mit fachkräftiger Hilfe ihres Lehrers ein Fahrzeug konstruiert und realisiert, das es schafft, durch Gegenwind gewonnene Energie in eine Vorwärtsbewegung umzuwandeln. Entscheidendes Kriterium war dabei, die 1,5m lange Strecke möglichst schnell zurückzulegen.

Physik
Max Wilmsen und Felix Wolters auf der Teststrecke

 

Noch eine kurze Getriebekontrolle, und los geht’s zum Gelände der Universität Duisburg-Essen Campus Duisburg, wo auf dem Vorplatz schon ein großes Zelt aufgebaut worden war. Bevor es zur Projektabnahme durch eine Jury kam, konnte noch durch Vorträge und Experimentalpraktika in den Universitäts-Alltag geschnüffelt werden. Besonderes Highlight war dabei die Herstellung von Speiseeis mit Hilfe von einem „Früchte-Shake“ und flüssigem Stickstoff. Außerdem wurden noch weitere Kenntnisse im Zusammenhang von Fußball und Staus mit der Physik vermittelt. Mal durch Studenten, aber auch durch den bundesweit berühmten und international einzigen Professor für Verkehrs-Physik Prof. Michael Schreckenberg, der gleichzeitig Dekan für den Fachbereich Physik ist.

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Speiseeisherstellung mit flüssigem Stickstoff


Wer wusste z. B., dass die Deutschen innerhalb von zwölf Monaten alle zusammen 535.000 Jahre im Stau stehen? Nach der Zeitmessung durch die Jury bleibt noch Zeit die anderen Arbeiten zu begutachten. Von aufwändigen und komplizierten Konstruktionen auch im anderen Themenbereich der Kettenreaktionen bis zu abbrennenden Tischen war alles dabei. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Auftritt der „Physikanten“, welche mit Witz und interessanten Experimenten aus der Welt der Physik die Stimmung merklich lockern konnten. Für einen Platz auf der Tribüne für die 11er-Gruppe hat es mit ca. 5,23 Sekunden leider nicht gereicht. Sieger wurde ein Fahrzeug mit einer Zeit von 3,54 Sekunden.
Am Schluss bleibt noch allen Beteiligten Dank zu sagen, vor allem Physik-Lehrer Herrn Dr. Kattelans, der immer wieder auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht hatte.