RANDA WINTER 2010/2011
Winter-Traum im Kanton Wallis

Wir waren 45 Augustiner, die sich zwischen den Jahren aus dem Winter-Chaos-Deutschland in die Winter-Traum-Schweiz flüchteten. Zwar hatten wir die üblichen guten Vorsätze für das neue Jahr mit „im Gepäck“, doch bei unserem Winterurlaub im verschneiten Wallis spielten mehr die alten Trends und Gewohnheiten eine große Rolle.

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"Alt" ist hier nicht mit "schlecht" gleichzusetzen, vielmehr definieren wir eben diese alten Trends mit dem bekannten Satz „Was gut, war kommt wieder“. So geht ein Trend in diesem Jahr selbst für Erwachsene zur Duplo- Eisenbahn. Eine Gruppe Jugendlicher und Erwachsener wusste sich stundenlang damit zu beschäftigen, die Spielzeug- Lok in den unterschiedlichsten Varianten im Kreis fahren zu lassen. Der eigentliche Besitzer, der 1 ½ Jahre alte Matti Verbeek, beschäftigte sich nämlich viel lieber mit Diego, dem neuen Hund der Familie van Loon.

Wenn es ums Lügen geht, spricht man normalerweise nicht von einem guten Trend. Im beliebtesten Spiel der Freizeit, dem „Kakerlaken-Poker“, ging es allerdings genau darum – und das spielte selbst unser Spiri. Kartenspielen wurde auch neuer Trend auf der Piste. Das nahm ein Schüler allerdings etwas zu wörtlich und machte aus „Wizard“ kurzerhand „60 heb’ auf“, indem er das gesamte Spiel auf der schwarzen Piste nach Furi verteilte.
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Ungebrochen war auch der Trend zur Liebkosung des Untergrunds oder, wie der Skilehrer Rainer Bormann seinem Schüler bescheinigte,: „Mit zunehmendem Fahrvergnügen entwickelte sich eine erotische Beziehung zwischen ihm und dem Schnee!“.
Dennoch konnten wir auch neue Trends setzen: So fanden in dieser Freizeit einige ihre normalen Ski wohl etwas langweilig – oder besser gesagt etwas lang – und stiegen zeitweise auf die Kurz- Ski (Snowblades) um. Außerdem machten viele Teilnehmer von dem Angebot Gebrauch, über eine große Schanze in ein Luftkissen zu springen. Der Haken dabei: Während der Sprung noch umsonst ist, kostet das dabei entstandene Foto 30 Franken.
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Wir wünschen uns für das neue Jahr demnach, dass sich gewisse gute alte Trends niemals ändern werden. Insbesondere das gute Essen der Küchencrew, die große Geduld der Skilehrer und die tolle Planung von Jochen van Loon. Vielen Dank dafür, denn nur so können wir jeden Winter wieder gemeinsam ins neue Jahr rutschen.