Klassenfahrt der Obertertia c nach Randa
Mittelstufe in den Hochalpen
Als wir uns vor längerer Zeit für richtige Berge statt Klamottenberge aus Hamburg entschieden, war uns zwar noch nicht ganz klar, was uns erwartete, aber trotzdem stiegen wir am 1. Juli 2011 voller Vorfreude in den Bus. Obwohl wir während der Busfahrt wenig geschlafen hatten, ging es am Ankunftsmorgen nach einem köstlichen Frühstück von unserer liebenswerten und immer hochmotivierten Köchin Frau Neu schon hoch hinaus aufs Gipfelkreuz. Von der Aussicht dort war jeder begeistert, und fast die ganze Klasse konnte sich überwinden, sich den ca. 15 Meter hohen Felsabhang abzuseilen. Da wir niemanden mit kleinsten Details unserer Klassenfahrt langweilen wollen, beschreiben wir nun unseren groben Tagesablauf.
Morgens wurden wir -sehr rücksichtsvoll und sanft- von Herrn Philipps aus unserem Schönheitsschlaf gerissen: „Morgen! Aufstehen! Acht Uhr Frühstück!!“ Dazu gab es noch ein Pfannenkonzert der Extraklasse. Beim Frühstück versuchte jeder sich mit Kaffee oder anderweitigen Sachen zu kurieren. Danach ging es meist schon los mit unserem sehr straffen und abwechslungsreichen Tagesprogramm.
Nachdem wir wieder zur Augustinushütte zurückgekehrt waren, gab es als erstes vor allem Duschstress. Die Mädchen schafften es in einer Rekordzeit von fünfundachtzig mal zehn hoch minus drei Stunden zu duschen, während die Jungen ja immer sooo schnell waren – aber kein Problem für die mit dem Diadem. Das Abendessen verschlangen wir in gefräßiger Stille, und so manch einer bekam danach noch ein Geschenk bzw. durfte Bekanntschaft mit dem Trog machen. Danach machten wir gerne noch etwas ‚Waschraumrock’ mit Gitarre und Cachon. Leider blieben nicht alle heile („Wie geht’s deinem Bein?“ – „Meinem Bein geht es gut. Mein Fuß ist kaputt!“).
Natürlich gab es für uns einige Höhepunkte, wie den Besuch des Thermalbades in Brig mit anschließender Entspannung in der Grotte, Angriffe von Killerheuschrecken in einer Zeit des Friedens, einige schwungvollen Rutschpartien und elegante Sprünge ins Wasser. Bereits am zweiten Tag erreichten wir den Schnee (Monte Moro Pass). Außerdem bewältigten wir die Wanderung nach Zermatt, besuchten den Kletterpark im Sasstal, sahen zahlreiche Hubschraubereinsätze, trauten uns über wackelige Hängebrücken und schmale Wanderwege neben tiefen Abgründen im Erlebnispfad. Ein schöner Abschluss war für uns der Besuch des Schalisees mit der dortigen Schlammschlaaacht!
Die Busfahrt zurück war etwas leiser und obwohl wir eigentlich nicht genug von Randa bekommen können, haben sich doch alle auf ihre Familien und ihr Zuhause gefreut.
Jetzt, drei Wochen nach unserer Klassenfahrt, wollen wir uns noch einmal herzlich bei den Personen bedanken, die uns diese schöne Zeit ermöglicht haben: Herr J. v. Loon, Frau Damen, Herr Philipps, Tobias v. Loon, Lukas Winter, Puky (Martin Peters) und Frau Neu. Vielen lieben Dank für alles!



