Randa Winter 2009/10
In guter Tradition im Wallis
Die Festtagsgans liegt noch im Magen. Im Mund ein Stück Schokolade vom Weihnachtsteller. Da erwarten am Abend des zweiten Weihnachtstages voller Vorfreude 55 Gaesdoncker Schüler, Erzieher, Freunde und Ehemalige der Gaesdonck den Aufbruch ins winterliche Wallis. Nachdem die Hütte bereits einen Tag zuvor von einer Vorhut in Betrieb genommen wurde, erwartete uns nach einer 12 stündigen Busfahrt eine gut geheizte Hütte und ein leckeres Frühstück. Die Gaesdoncker Fahne wird gehisst und die Einwohner von Randa wissen: „Die Auguschtiener sind do!“ Gut gestärkt konnte es dann auch schon für die einen auf die Piste und für die anderen an den Ausbau der „Mufu-Laube“gehen.

Wie in jedem Jahr, war es auch in diesem Jahr wieder eine schöne Tradition, dass die Silvestermesse in Randa von uns Augustinern vorbereitet und gesanglich untermalt wurde.Anschließend traf man sich ebenfalls gemäß gewohnter Tradition an der Augustinushütte zum Silvesteressen,vorbereitet vom exzellenten Küchenteam, dem das Partyspülen, die Feuerzangenbowle und der Wettbewerb Mr. Randa 2010 folgte. Die meisten von uns vergnügten sich während der Freizeit auf der Piste und ließen sich, trotz der teilweise schwierigen Wetterverhältnisse, nicht den Spaß verderben. Dass fast alle jeden Abend ohne größere Blessuren zur Hütte zurückkehrten, lag vermutlich auch an den Ski und Snowboardlehrern, die sich perfekt an das Leben an der Hütte angepasst haben und gerne auch mal das Ski- und Snowboardlehren gegen das Kartenspielen austauschten und so auch aktiv am Hüttenleben teilnahmen. Ihnen sei auch an dieser Stelle gedankt.
Wenn wir schon bei Traditionen sind, darf man natürlich nicht vergessen, dass auch in diesem wieder gewandert und geklettert wurde, denn das Wallis ist auch im Winter sehr abwechslungsreich. Wem hier langweilig wird, ist selber daran schuld. Die Stimmung in und um die Hütte war aber vor allem daher so gut, weil sich fast jeder an den doch zahlreichen Aufgaben der Hütte beteiligt hat. Es ist eben kein Hotelurlaub, aber gerade das macht den Reiz dieser dennoch mit drei Gaesdoncker Sternen gekrönten Augustinushütte aus.
So lernt der eine oder andere erst hier, wie man einen Schraubendreher hält oder das Geschirr von über 55 hungrigen Gaesdonckern ohne Spülmaschine spült. Im Team klappt‘s eben am besten! Ein Dank gilt außerdem Pater Ulrich, der sowohl etwas vom Busfahren, als auch von abendlicher Unterhaltung versteht und natürlich Herrn van Loon, der sowohl den Bus als auch die Truppe bestens gelenkt hat. Salut Randa! Bis zum nächsten Mal.



