Randa

Der folgende Link führt Sie zum aktuellen Hüttenbericht:

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Unsere Berghütte in den Schweizer Alpen

Zu Randa kann man eigentlich gar nicht so viel sagen, weil man es erlebt haben muss. Es ist immer eine bsondere Atmosphäre, die während der Ferienfreizeiten im Sommer und im Winter zu spüren ist. Hier zwei Versuche diese Stimmung zu beschreiben:

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Summerfeeling pur

Wer auch immer behauptet hat, dass man im Sommer am besten ans Meer fährt, dem haben wir in diesem Jahr mal wieder das Gegenteil bewiesen! In unserem Resort „Augustinushütte" hatten wir alles was man für „perfektes" Summerfeeling braucht:

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Jeder Urlaub steht und fällt bekanntlich mit den Mit-Urlaubern. Davon gab es in diesem Jahr mehr als genug, denn aus Gründen der Effizienz war das Hotel mit zeitweise 57 Personen leicht überbucht, so dass vereinzelt auch mit Zusatzbetten in Form von Matratzen auf dem Boden vorliebgenommen werden musste – aber das ist eben „Summerfeeling pur"! Auch die internationalen Gäste fehlten nicht: Neben José aus Spanien und Marie aus Frankreich waren auch wieder ein (Mono-)Pole und die obligatorischen Holländer unter uns. Für echtes Clubhotel-Feeling konnten wir sogar einen konsequent fröhlich quietschenden Säugling, zeitweise nervende Kleinkinder, hormongesteuerte Pubertierende und zu später Stunde grölende Landeier bieten.
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Auch die Ausstattung unseres Hotels musste generell keinen Vergleich scheuen. Einziges kleines Manko: Das externe Reinigungsteam fiel leider aus, so dass jeder ab und an mal selbst „durchfeudeln" musste! Dafür umfasste der großzügige Wellness-Bereich aber zwei Duschkabinen, bei denen die Wassertemperatur über ein kompliziertes System automatisch von der anderen Kabine mitgesteuert wird - ob man will oder nicht. Das Highlight bildet dabei wie immer unser inzwischen 80 Jahre altes 7-Grad-Thermalbecken. Für das größere Wellness-Vergnügen nahm Bademeister Puky gelegentlich auch den C-Rohr-Massagestrahl in Betrieb!

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Das von unseren Animateuren – häufig Leiter genannt – angebotene Freizeitprogramm in Form von Touren war wie immer vielfältig. Da waren zum einen die Relax-Programme mit bis zu ehrlichen 200 Höhenmetern – zum Beispiel „Rund um die Moosalp". Die Advanced-Angebote für Fortgeschrittene mit den Zielen Schatzplatte, Guggini-Alm, Hohbalmen und die neu entwickelte Tour zum Ochsenhorn von Gspon über Blausee enthielten jeweils eine Übernachtung außer Haus. Bei Letzterer konnten optional auch Kurse in Angeln und fachmännischem Zerlegen sowie Garen von Forellen gebucht werden. Auch weiter entwickelt wurden Angebote im Bereich Adventure: Nach langer Testphase gehört neuerdings auch Geocaching (beispielsweise zwischen Grächen und Gletschertor) zum offiziellen Touren-Repertoire. Auffällig war allerdings, dass unser Basis-Paket mit Wanderungen in Größenordnungen unter 500 Höhenmeter in diesem Jahr sehr häufig nachgefragt wurde.
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Als Gegenpol dazu sah das Extreme-Konzept in diesem Jahr gleich zwei 4000er vor. Leider konnte dieses nicht vollständig umgesetzt werden: Während eine 13-köpfige Gruppe bei besten Verhältnissen erfolgreich das Weißmies bestieg, war das Wetter einige Tage später zu schlecht um das Nadelhorn zu erklimmen.

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Bei schlechtem Wetter konnte auch am In-Door-Sportprogramm, unter anderem mit Völkerball, in der Mehrzweckhalle Randa teilgenommen werden. Wem dies alles nicht zusagte, für den war dann noch ein Rätselbuch vorhanden ...

Faul am Strand in der Sonne liegen haben wir hier daher nicht vermisst. Einen prächtig roten Ganz-Körper-Sonnenbrand kann man sich nämlich auch bei uns problemlos holen, wie Jan Draek eindrucksvoll bewies. Auch die Abkühlung im Meer konnten wir erfolgreich durch Besuche im Brigerbad und Wandern im Regen ersetzen. Wem trotzdem ein gewisser Hauch Strandfeeling fehlte, der konnte am Beachvolleyball-Turnier in Zermatt teilnehmen. Mit gleich zwei Teams traten wir an, von denen sich eines bis ins Halbfinale kämpfte. Für einen Sieg hätte es vermutlich gereicht, wenn da nicht ein heftiges Unwetter dazwischen gekommen wäre, das nicht nur dafür sorgte, dass das Turnier abgebrochen wurde, sondern auch das Spielfeld und das angrenzende Restaurant verwüstetet wurden. Dasselbe Unwetter sorgte auch für einen heftigen Steinschlag auf dem Golfplatz in Randa.

Besonders stolz sind wir auf unser Catering. Gut, das Buffet musste man sich zeitweise von anderen Tischen zusammensuchen, aber wir nennen es das „Gemeinschafts-Prinzip". Neben der abwechslungsreichen Küche am Abend wurden zusätzlich kulinarische Themenabende wie „Frisch vom Grill", „Fiesta Mexikana" oder „Genussmittel der Schweiz (mit Schwerpunkt Wein)" angeboten.
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An der Etablierung einer Cocktailbar wird noch getüftelt, aber einen Waldmeister-Cocktail haben wir bereits getestet - getarnt als recht flüssigen Wackelpudding mit Vanillesoße. Diese Kreation nennen wir den „grünen Augustiner". Erhältlich mit und ohne Alkohol – serviert direkt aus der Schüssel!

Wie ihr seht: Ein Urlaub am Meer ist ein KANN – Ein Urlaub in den Bergen ein MUSS!

Zu guter Letzt (vollkommen Ironie-frei): Wir hatten einen super Urlaub! Ein großer Dank geht deshalb an das Küchen-Team, die Leiter der Touren, alle Helfer und Unterstützer sowie natürlich für die Gesamtorganisation.


 


Hüttenbericht Randa Winter 2013/14

Die pure Eskalation - Ein Hüttenbericht

Randa in der Schweiz. Das 200-Seelen-Dorf wird von starken Eskalationen heimgesucht. Das Epizentrum ist wieder einmal die Augustinushütte, die, wie jedes Jahr, von ca. 56 unkoordiniert zusammengewürfelten liebenswerten Chaoten bewohnt wird. Sie machten nicht nur die Pisten unsicher, sondern sorgten mit Schneebällen für leichte Unruhe am Taxistand in Zermatt. Während ihres zehntägigen Aufenthaltes kam es auch zu Kollisionen, die zum Glück eher selten zu Verletzungen wie z. B. einem gebrochenem Arm führten. Die übrigen Unverletzten genossen schöne Tage auf der Piste und besuchten diverse Skigebiete, gingen wandern oder planschten.
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Wenn sie mal nicht die Piste unsicher machten bauten sie hinter ihrer Behausung eskalative, gesundheitsgefährdende, halsbrecherische und pfeilschnelle Rodelbahnen und Skirampen. Diese führten auch zu nicht unbeträchtlichen Eskalationen, welche nicht selten mit dem Ausruf „Hei der Daus" betitelt wurden.
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Für das leibliche Wohl sorgten stets vier eigens von den Augustinern mitgebrachte Chefköche. Diese brachten täglich den Hüttenbewohnern ihre Stärkung, verpackt in einem guten Essen, welches den Eskalatoren sehr gut gefiel. Unsere Korrespondenten für den Kanton Wallis bestätigen dies. Es sei jeden Abend Applaus für die Speisen zu hören gewesen.

Die Abende ließen die Extrem-Urlauber meistens mit einem Gesellschaftsspiel oder einem gemütlichen Kartenspiel ausklingen.

Ein unumstrittener Höhepunkt der Eskalation an der Berghütte war der Jahreswechsel. Dieser wurde bei den Urlaubern traditionell gestaltet. Bei Feuerzangenbowle und einer „Dinner for One" -Hütttenpremiere kam tatsächlich Besinnlichkeit auf. Und hier die gute Nachricht: Trotz eskalativen Feuerwerks steht die Hütte noch :)

Nun das Wetter: Zumeist war es recht sonnig, durchzogen von gewissen Schneeschauern bis hin zu Verzögerungen aufgrund gesperrter Straßen.
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Unterstützt wurde diese Sendung von der Pucky-Huyben-Robert Co. & Koch AG und Vertretern (Herrn Bormann mit Tochter & Herrn und Frau Verbeek) der Skischule Gaesdoncker Lehrerzimmer e.V. Besonders ist hier die Jochen van Loon Management GmbH zu erwähnen.
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