Ein Abenteuer mit vielen Unwegsamkeiten
Randa - Winterabenteuer 2011/12

Traditionell brachen am Abend des 2. Weihnachtsfeiertages die Augustiner nach Randa ins Wallis auf. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren brachen wir eher bei herbstlichem Wetter auf. Die Temperaturen jedenfalls lagen fernab der winterlichen Definition.
Ganz anders sah dies bei der Ankunft an der Augustinushütte in Randa aus.
Huette

schneewei
Der Vortrupp, der bereits am Abend des ersten Weihnachtstages losfuhr, wurde mit einer mehr als 50 cm hohen Schneedecke begrüßt. Durch die gute Vorarbeit der „Pioniere" erwartete die Hauptgruppe eine vorgeheizte Hütte und freie Wege, so dass es bereits früh am ersten Morgen unter Leitung von Herrn und Frau Verbeek auf die Piste gehen konnte. Ihnen gilt an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Sie schafften es, mit Unterstützung drei älterer Schüler, 12 Anfängern erstmalig die Freude am Skifahren zu vermitteln und weitere 23 hervorragend auf den Pisten zu betreuen.
Betreuungsteam
die_Kleinsten
Wie in jedem Jahr gab es einige Rekorde. So wurde in diesem Jahr erstmals ein Iglu an der Hütte fertiggestellt. Auch wenn die „Bauleitung" nicht mit einer Fertigstellung rechnete, kann sich das Ergebnis - ein Iglu mit 3 m Innendurchmesser und einer Deckenhöhe von 1,5 m - durchaus sehen lassen.
Iglubau
Im_Iglu
Leider benötigten wir mehrere Tage für die Fertigstellung, so dass ein Angehöriger der Nordvölker wohl erfroren wäre.
Weil der Winter uns im Laufe der Freizeit zu viel „gönnte", immer mehr Schnee fiel (während der Freizeit gesamt ca. 1 m) und zusätzlich noch ein Orkan mit bis zu 130 km/h tobte, musste die Abfahrt wegen Blockade um einen Tag verschoben werden.
Rekordverdächtig war daher auch das „Krisenmanagement" und nicht zu vergessen eine wirklich harmonische Gruppe, die trotz eines ungewöhnlichen Ferienendes stets die Ruhe bewahren und die gute Stimmung erhalten konnte.
Arbeit
Pizza
Zur guten Stimmung beigetragen hat aber sicherlich auch das sehr gut eingespielte Küchenteam, die uns Tag und (ja sogar) Nachts hervorragend bewirteten. Es bleibt ein Dank an die Firma Döring für den Bus, der uns sicher ans Ziel brachte. Natürlich auch allen Betreuern, die Unvorhergesehenes besonnen abwickelten.
Auf ein baldiges Wiedersehen in „der Heimat", dem Wallis.
Schlitten
Fahne