Aufbruch ins ganz große Abenteuer

Es war noch ziemlich früh am Morgen, genau genommen halb sechs, als es am Kevelaerer Bahnhof von Eltern und Freunden Abschied nehmen hieß. Mit ihren vollbepackten Rädern starteten die acht teilnehmenden Schüler*innen des Projekts „Das ganz große Abenteuer“ zu ihrer vierwöchigen Tour quer durch Deutschland. Von der Gaesdonck mit dabei: Eva aus der 6a und David aus der 6b.

Nicht nur Eltern, Bekannte und Verwandte waren zahlreich am Bahnsteig vertreten. Auch etliche Gaesdoncker Mitschüler*innen und Lehrer*innen ließen es sich trotz der frühen Stunde am eigentlich freien Samstag nicht nehmen, die beiden vor Ort zu verabschieden und ihnen alle guten Wünsche für ihre riesige Herausforderung mitzugeben. Die Nervosität stand vielen Beteiligten angesichts des Kommenden ins Gesicht geschrieben.

Der Zug sollte die Gruppe mit ihren bepackten Rädern zunächst nach Hof bringen. Nach einer Übernachtung in der dortigen Jugendherberge würde es dann mit dem Rad weitergehen zur tschechischen Grenze. Von dort aus sollten die Schüler*innen dann die 1200 Kilometer des Radwegs an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Eigenregie bewältigen, als Ziel die deutsche Ostsee fest im Blick, ohne Handy und mit nur 10 Euro als täglichem Budget pro Person für Verpflegung, Unterkunft und alles, was fürs Leben nötig ist.

Für diese Reise kann ein kleiner Glücksbringer nicht schaden, dachten sich die Mitschüler*innen von Eva und David. So gab es unter anderem einen Anhänger für den Fahrradlenker, der dokumentiert, dass auch die daheimgebliebenen Gaesdoncker, vor allem Evas und Davids Klassen 6a und 6b, an der Fahrt Anteil nehmen und präsent sind.

Die Fahrt der Gruppe wird seit dem Aufbruch täglich an der Gaesdonck verfolgt. Fast die Hälfte der Strecke ist bislang schon geschafft. Für alle Interessierten dokumentiert der Instagram-Kanal „Das Ganz Große Abenteuer“ den Stand der Dinge.

https://www.instagram.com/das_ganz_grosse_abenteuer/