Zeitzeugin Frau Weyl auf der Gaesdonck

E. Krämer, 10 B

Für unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse ging es am Mittwoch, den 25.02.2026, während des Nachmittagsunterrichts in die Aula, da uns die Zeitzeugin Eva Weyl besucht hat. Sie kam extra aus Amsterdam angereist, um uns ihre Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg zu erzählen und uns zu „Zweitzeugen“ zu machen. Frau Weyl besucht die Gaesdonck bereits seit vielen Jahren.

Geboren wurde Eva Weyl 1935 in Arnhem als Tochter zweier deutscher Eltern aus Kleve und Freiburg im Breisgau. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie, nachdem sie und ihre Eltern in die Niederlande ausgewandert waren, mit ihrer Familie in das Lager Westerbork deportiert. In ihrer sehr eindrucksvollen und persönlichen Weise erzählte sie uns von ihrer Geschichte, welche Merkmale ihren Alltag bestimmten und wie unvorhersehbar die Zukunft für sie und alle inhaftierten Familien war.

Zum Ende des Gesprächs bat Frau Weyl unsere Schülerinnen und Schüler, weitere Fragen zu stellen und sich weiter auszutauschen, was besonders intensiv genutzt wurde.

Ihr Vortrag hinterließ nicht nur eine Geschichte, sondern auch einen bleibenden Eindruck, der uns die damalige Zeit noch genauer kennenlernen ließ und uns zeigte, wie wichtig Zeitzeugen oder „Zweitzeugen“ sind, die besondere Geschichten wie die von Frau Weyl erzählen und diese nie vergessen lassen.